
Blitzgeräte für Digicams
Wenn das zu fotografierende Motiv nicht ausreichend ausgeleuchtet
ist, bedient man sich eines Blitzlichtes. Während den meisten Hobby-Fotografen
die in der Digitalkamera integrierte Blitzfunktion ausreicht, bedienen
sich wahre Kenner und Profifotografen externer Blitzgeräte, da nur mit
diesen eine perfekte Ausleuchtung der zu fotografie- renden Motive möglich
ist. Sowohl bei den internen als auch bei den am häufigsten verwendeten
externen Blitz- lichtern handelt es sich um Elektronen-Blitzgeräte.
Elektronen-Blitzgeräte
Die externen Elektronen-Blitzgeräte werden in drei Kategorien
unterschieden: Aufsteck-Blitzgeräte, Stab-Blitzgeräte und Studio-Blitzgeräte.
Um Aufsteckblitze nutzen zu können, braucht die Kamera einen so genannten
Blitzschuh. Damit der externe Blitz jedoch mit der Automatikfunktion der
Digitamkamera kompatibel ist, sollte man am besten ein darauf abgestimmtes
Blitzgerät des Kameraherstellers verwenden. Bei Canon sind das z. B. die
Speedlite-Modelle. Alternativ wird der Blitz über ein Kabel an die Kamera
angeschlossen oder funktioniert drahtlos mithilfe eines Optokopplers.
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| Canon Speedlite 430EX
II Blitzgerät (Leitzahl 43) |
Bilora Multi-Blitz /
Ringblitz 123-C Blitzgerät für Canon |
Nikon SB-600 Blitzgerät
für Nikon SLR-Digitalkameras |
Sigma EF-530 DG ST Blitzgerät
für Canon |
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Belichtungssteuerung
Blende und Leistung des Blitzgerätes sind für die Belichtungssteuerung
verantwortlich. Studioblitze verfügen über einen schwenkbaren Reflektor,
sodass das mit dem Licht, das eine weiße Fläche reflektiert,nur indirekt
fotografiert wird. Das erklärt, warum Profi-Fotografen das Blitzgerät
Richtung Zimmerdecke ausrichten. Sollte die Kamera keine Belichtungsautomatik
haben, ist ein Belichtungsmesser notwendig - oder viel Erfahrung.
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| Nissin Speedlite Di622
Blitzgerät für Nikon |
Olympus FL-36 R
kabelloses Blitzgerät |
Canon Speedlite 270EX
Blitzgerät (Leitzahl 27) |
Metz 36 AF-4 C
Blitzgerät |
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Alte Blitzgeräte an modernen Digitalkameras
Was bei alten Objektiven funktioniert, gilt auch für
Blitzgeräte aus früheren Zeiten: Unter bestimmten Bedingungen kann man
diese an Digitalkameras der neuesten Generation verwenden. Entscheidend
ist hier die Zündspannung des alten Blitzgerätes. Wenn diese 200 V und
mehr beträgt, macht das analogen Kameras nichts aus, aber digitalen Kameras
kann das zum Verhängnis werden. Also vorher unbedingt die Zündspannung
des Blitzgerätes herausfinden - in den letzten 20 Jahren lag diese meist
nur noch bei maximal 24 V. Wer sich nicht sicher ist, sollte den Blitz
lieber per Fernauslöser bedienen statt ihn auf den Blitzschuh zu schieben.
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