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Digitale Kompaktkameras


Die digitale Kompaktkamera zielt insbesondere auf eine Käuferschicht, die gerne unkompliziert Fotos machen will. So bieten die meisten Kompakten wenige manuelle Einstellmöglichkeiten an und sind durch wenige Knöpfe sehr einfach zu bedienen.

Funktionsweise der Digicams

Eine Digitalkamera funktioniert mit einem lichtempfindlichen Sensor, statt eines Kleinbildfilmes. Durch das Objektiv wird der Chip belichtet und so das Bild auf einer Speicherkarte gesichert. Die meisten digitalen Kompaktkameras verzichten heutzutage auf einen optischen Sucher und das Bild wird direkt über das Display ausgegeben.

Canon IXUS 105 Canon PowerShot SX210 IS Canon IXUS 130 Samsung ES70

Vor- und Nachteile der digitalen Kompaktkamera

Der größte Vorteil der kompakten Kamera ist, wie der Name schon sagt, ihre Größe. Die meisten Kameras lassen sich problemlos in Hosen- oder Hemdtasche unterbringen und so immer mitnehmen. Auch das Gewicht ist deutlich geringer als das einer Spiegelreflexkamera, was es deutlich angenehmer macht diese längere Zeit zu tragen.

Allerdings bietet die kompakte Bauform auch einige Nachteile, so fehlt wie erwähnt bei den meisten Kompakten der optische Sucher und bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich auf dem Display nichts mehr erkennen. Außerdem werden in Kompaktkameras deutlich kleinere Sensoren eingebaut, was mit relativ starkem Rauschen (körniges Bild) einhergeht. So lassen sich hohe ISO-Werte bei schlechtem Licht kaum vernünftig nutzen. Auch der eingebaute Blitz einer Kompakten ist meist sehr schwach und einen Blitzschuh für ein externes Gerät gibt es nicht. Im Bereich Action- und Sportfotografie sind vor allem günstige Kompaktkameras kaum zu gebrauchen, da es auch heute noch eine spürbare Auslöseverzögerung gibt. Diese ist zwar lange nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren, aber z.B. bei Sportveranstaltungen immer noch zu hoch, um im genau richtigen Moment das Bild zu machen.

Samsung ES65 Samsung WB2000 Panasonic Lumix DMC-TZ10 Nikon Coolpix P100

Bridgekameras

In den letzten Jahren kamen auch sogenannte "Bridgekameras" auf den Markt, diese versuchen, die Vorteile von Kompakt- und Spiegelreflexkameras zu vereinen. So sind oft größere Sensoren eingebaut, um auch bei schlechtem Licht fotografieren zu können. Die Objektive lassen sich bei diesen Kameras allerdings nicht wechseln und so muss man meist auf einen großen Weitwinkel verzichten.

Da viele dieser Kameras auch noch auf einen motorbetriebenen Zoom setzten, ist das Einstellen der Brennweite auch deutlich langsamer als bei einer Spiegelreflexkamera. Ihre Größe und ihr Gewicht entsprechen aber fast schon den kleineren DSLRs.

Ergänzender Lesetipp: