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Digitale Spiegelreflexkameras

Die digitale Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) ist eine mittlerweile weitverbreitete Form der Digitalkamera. Die Größe des Gehäuses schreckt aber viele Menschen ab, die eine Kamera zum immer dabei haben brauchen. Trotzdem gibt es viele Vorteile die eine digitale Kompaktkamera nicht bieten kann.

Funktionsweise

Die DSLR funktioniert wie eine analoge Spiegelreflexkamera, nur das hier statt des Films ein lichtempfindlicher Sensor in der Kamera verbaut ist. Dieser wird von einem Spiegel verdeckt, der das einfallende Licht zuerst in den Sucher überträgt. Beim Auslösen wird der Spiegel dann hochgeklappt und der Sensor wird belichtet.

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Vorteile der Spiegelreflexkameras

Durch den wesentlich größeren Sensor, im Vergleich zu einer Kompaktkamera, kann eine höhere Lichtempfindlichkeit erreicht werden, ohne dass das Bild zu rauschen anfängt. Gängige Größen sind hier der APS-C-Chip mit 22,5 x 15 mm und der Vollformatsensor mit 36 x 24 mm. Dieser entspricht ziemlich exakt den Abmessungen eines Kleinbildfilmes.

Durch den kleineren Sensor bei APS-C Kameras ergibt sich zusätzlich eine scheinbare Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5-1,6. Dadurch wirkt ein 100-mm-Objektiv wie ein 160-mm-Objektiv an einer Kleinbild- bzw. Vollformatkamera. Dieser Effekt kann insbesondere im Teleobjektiv-Bereich durchaus gewollt sein, da ein 300-mm-Objektiv so schon einem normalerweise sehr teuren 460-mm-Objektiv entspricht. In der Weitwinkel-Fotografie hat dieser Effekt allerdings den gegenteiligen Einfluss. So sind mit dem Aufkommen der DSLR auch extreme Weitwinkel-Objektive erschienen, die zu analogen Zeiten nicht gebraucht wurden.

Neuheiten in der DSLR-Technik:

Immer mehr DSLRs kommen mit der sogenannten "Live-View" Funktion. Hiermit ist es möglich, wie bei Kompaktkameras, nicht mehr nur durch den Sucher das Motiv anzupeilen, sondern auch direkt über den eingebauten Monitor. Da sich dieser bei manchen Modellen sogar klappen und drehen lässt, kann man so auch aus ungewöhnlichen Positionen gezielt Bilder machen.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Sollte man schon Objektive zuhause haben, wäre hier natürlich zuallererst der richtige Objektivanschluss zu nennen. Selbst ältere Objektive, die an Analogkameras funktionieren, können meist problemlos an den DSLRs betrieben werden. Objektive von Drittherstellern müssen allerdings vorher auf Kompatibilität überprüft werden. Sie funktio- nieren leider nicht immer zufriedenstellend. Je nachdem was später mit der DSLR fotografiert werden soll (Sport, Porträt oder Landschaftsaufnahmen) ist auch auf eine schnelle Serienbildfunktion zu achten.

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