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Makro-Objektive für DSLR-Kameras

Makro-Objektive sind Wechselobjektive mit einem Abbildungsmaßstab zwischen 1:4 und 1:1. Das bedeutet, dass das zu fotografierende Motiv nicht größer als das Vierfache seines Abbilds auf der Speicherkarte ist. Bei normalen Objektiven sind Maßstäbe von 1:7 bis 1:9 gängig. Makroobjektive werden z. B. für die Detailfotografie kleiner Insekten eingesetzt, die dann auf dem Bild in Originalgröße dargestellt werden.

Weitere Besonderheiten

Makro-Objektive unterscheiden sich jedoch auch noch in anderen Punkten von normalen Objektiven gleicher Brennweite. So sind sie nicht nur schwerer, sondern zumeist auch lichtschwächer. Außerdem arbeitet der Autofokus langsamer.

Makro-Objektive für Spiegereflexkameras von Canon, Pentax, Nikon, Olympus, Sony und Sigma:


Die meisten Makroobjektive verfügen über eine Festbrennweite zwischen 50 und 100mm, in seltenen Fällen bis 200mm.

(Fauler) Kompromiss

Viele Digitalkameras verfügen über einen Makro-Modus. Dieser kann aber in keiner Weise mit der Leistung eines Makro-Objektivs mithalten - die Bilder sind qualitativ schlechter.

Wem ein Makroobjektiv zu teuer ist, der sollte sich eine Nahlinse kaufen. Gute Modelle erzielen eine hohe Bildqualität und sind daher eine brauchbare Alternative zum Makro-Objektiv. Natürlich kann man eine Nahlinse
(oder einen Zwischenring) auch zusätzlich zum Makroobjektiv verwenden und den Abbildungsmaßstab noch einmal vergrößern.

Obwohl wir den langsamen Autofokus als Nachteil des Makro-Objektivs dargestellt haben, ist dieser eigentlich kein wirklicher Minuspunkt. Denn in der Makrofotografie sollte man manuell fokussieren. Bei Details wie dem Auge eines Schmetterlings würde der Autofokus ohnehin versagen. Und in der Sport- und Actionfotografie kommen diese Objektive wegen der dafür zu geringen Brennweite ohnehin nicht zum Einsatz.