Kamerastative / Foto-Stative

Dreibein-Kamerastativ

Stative für Kameras sind nicht nur praktisch und bequem, sondern oftmals auch absolut notwendig. Gerade bei längeren Belichtungszeiten, zum Beispiel bei Nachtaufnahmen, darf die Kamera während des Auslösens nicht wackeln, sonst wird das Bild unscharf und ist nicht zu gebrauchen. Sobald die Belichtungszeit 1/Brennweite übersteigt, sollte man ein Stativ benutzen (= 1/200s bei einer Brennweite von 200mm). Wer kein ruhiges Händchen hat, sollte lieber schon früher zum Stativ greifen.

Dreibein-Stative

Stative gibt es in unterschiedlicher Ausführung. Am häufigsten sind die so genannten Dreibein-Stative im Einsatz. Es gibt sie als Variante für den Tisch und natürlich auch in Groß als Bodenstativ. Eine Auszugshöhe von 120 cm (kleine Menschen) bis 150 cm (große Menschen) ist hier sinnvoll. Zudem unterscheiden sich die Stative im Gewicht, das vom verarbeiteten Material abhängig ist. Ob Holz, Alu oder Stahl – hier hat jeder seine Vorlieben.

Tischstative, z. B. für Makroaufnahmen

Bodenstative für Kameras

Einbein-Stative

Immer beliebter werden die leichten und platzsparenden Einbein-Stative. Diese haben – wie der Name schon sagt – nur ein teleskopartiges Bein statt der üblichen drei. Dadurch sind sie beweglicher und passen in die Fototasche. Es wird vor allem bei Sportveranstaltungen und für Actionfotos eingesetzt (z. B. bei Motorsportaufnahmen).

Ein Nachteil der Einbein-Stative ist, dass man sie permanent festhalten muss. Um die Kamera schnell vom Stativ abnehmen zu können, sollte man beim Kauf auf eine Schnellwechselplatte achten. Zudem muss man beim Einsatz eines Einbein-Stativs ein ruhiges Händchen haben, damit die Bilder wirklich nicht verwackeln.

Was ist beim Kauf eines Stativs noch wichtig?

Neben dem Einsatzzweck richtet sich der Kauf eines Objektivs natürlich auch nach dem Geldbeutel. 50 Euro sollte der ambitionierte Hobbyfotograf für ein gutes Stativ mindestens einplanen. Wichtig ist eine entsprechende Stabilät – die Kamera darf auf dem Objektiv nicht wackeln, denn dann braucht man auch kein Stativ und kann gleich aus der Hand fotografieren.

Der Kugelkopf ist ein weiteres Kriterium für Qualität. Wer gern Panoramas fotografiert, sollte ein Stativ mit Panoramakopf kaufen, in das eine kleine Wasserwaage integriert ist.

Über das Gewinde muss man sich keine Gedanken machen, solange man keine Mittelformatkamera benutzt. Denn heutzutage kommt an allen Kameras und Stativen ein genormtes 1/4-Zoll-20-Gang-UNC-Gewinde zum Einsatz.

Gutes Stativ finden:

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