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| Die Spiegelreflexkamera (kurz: SLR)
verfügt intern über einen beweglichen Spiegel, der in
geschlossener Stellung das ein- fallende Licht auf eine Einstellscheibe
leitet. Durch verschie- dene Prismen wird das Bild dann im Sucher
sichtbar. Sobald der Nutzer den Auslöseknopf drückt, klappt
der Spiegel hoch und lässt das Licht zum Film durch. Die Unterschiede der digitalen Siegelreflexkameras Die digitale Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) besitzt statt eines Films einen lichtempfindlichen Sensor. Dieser hat in vielen Fällen eine geringere Abmessung, als ein Kleinbildfilm. Durch diesen Umstand entsteht eine scheinbare Brenn- weitenverlängerung des Objektivs, welche bei gängigen Ein- steigerkameras um den Faktor 1,5 herum liegt. |
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Ein Rechenbeispiel dazu: Um den gleichen Bildausschnitt wie ein 150mm-Objektiv auf einer analogen Spiegel- reflexkamera zu haben, benötigt man auf einer DSLR nur ein Objektiv mit 100mm Brennweite. Bei einer Vollformat DSLR besteht dieser Unterschied nicht, weswegen diese im Profibereich eher anzutreffen sind.
Der große Vorteil der DSLRs ist die sofortige Möglichkeit die Bilder zu beurteilen, eine langwierige und bei Fehlschüssen auch kostspielige Entwicklung entfällt. So lassen sich problemlos Serienbilder erstellen, um später am Computer das beste Bild der Serie herauszusuchen. Gesichert werden die Bilder auf Speicherkarten in unterschiedlichsten Ausfüh- rungen. Hier hat sich bis heute kein einheitlicher Standard gebildet und so sind zurzeit drei Speicherkarten-Typen am verbreitetsten. Dazu gehören die relativ kleinen XD und SD Karten sowie die etwas größere CF-Karte. Der Vorteil der CF-Karte liegt darin, dass ihre Kontakte nicht offenliegen und somit besser vor Beschädigung geschützt sind. Trotzdem setzt sich auf dem Kameramarkt immer mehr die SD-Karte durch.
Ergänzende Lesetipps:
Mehr zur Geschichte der (D)SLR efährt man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera
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Das wichtigste der Spiegelreflexsysteme sind die Objektive, denn hierdurch wird die Bildqualität entscheidend beein- trächtigt. Im Objektivbereich gibt es heutzutage eine Vielzahl von Bauarten und Formen, von der Festbrennweite bis zum Superzoom mit 15 Facher Vergrößerung, ist fast alles zu bekommen.
Seit ein paar Jahren drängen immer mehr Hersteller mit der sogenannten "Live-View" Funktion auf den Markt. Durch einen halbtransparenten Spiegel wird ein Teil des Lichtes auch bei geschlossenem Spiegel auf den Sensor projiziert. So ist es möglich ein Livebild auf dem Display der Kamera darzustellen, sowie erstmals Videos aufzunehmen. Ein Nachteil dabei ist, dass sich der Sensor dabei erwärmt und es so zu einem höheren Rauschen (körniges Bild) kommen kann. Zu erwarten ist allerdings, dass die Hersteller diese Technologie in den kommenden Jahren noch weiterentwickeln und verbessern werden.